Wenn Ärzte töten

Der berühmte amerikanische Psychiater Robert Jay Lifton über Wahn und Ethik in der Medizin

 Ein Dokumentarfilm von Hannes Karnick und Wolfgang Richter

Informationen zum Film

Angeregt durch Dokumente des Frankfurter Auschwitz Prozesses, begann der Wissenschaftler Robert Jay Lifton seine Forschung über die Verstrickung der Medizin in politische Gewaltakte, wie z.B. den Holocaust. In dem Dokumentarfilm „Wenn Ärzte töten“ beschreibt er, wie „normale“ Ärzte von Heilern zu Mördern werden. Lifton begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte. Dabei entstanden in wochenlangen Gesprächen Bilder voller psychologischer Abgründe. Lifton beschränkt sich dabei nicht nur auf die Betrachtung der historischen Hintergründe, er wirft auch die Frage nach Ethik und Moral in der modernen Medizin auf.

Robert Jay Lifton ist der Wegbereiter der Psychohistorie, einer Wissenschaft, die die inneren menschlichen Beweg- und Abgründe in ihrem historischen Kontext untersucht. Er wurde bekannt durch seine Studien über die psychologischen Hintergründe und Auswirkungen von Krieg, Genozid und politischer Gewalt und erhielt mehrfach den American National Book Award. Robert Jay Lifton ist einer der Gründer der Organisation „Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges“, die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

Der Dokumentarfilm „Wenn Ärzte töten“ besticht durch seine radikale Reduzierung und die provozierenden Einblicke in die dunkelsten Seiten der Ärzteschaft.

www.wenn-ärzte-töten.de

[Psyche & Kultur] [Willkommen] [Welcome] [Behandlung] [Bildung] [Kultur] [Proust] [Filmempfehlung] [Gedenken] [Kontakt] [Wissenswertes] [Links]